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05.12.17 Rückblick Deluxe |
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Zur Weihnachtsausgabe des Southside Jam machte die Southside Jam Houseband sich selbst und
allen Gästen ein besonderes Geschenk: Gleich vier hochkarätige MusikerInnen aus (nicht nur)
der hannoverschen Szene brachten gemeinsam eine geballte Ladung Qualität und Spielfreude auf die
kleine Arminia-Bühne. Zahlreiche Erfahrungen und z.T. internationale Erfolge als Live- und
Studioperformer, Songwriter und Produzenten konnten Tina Lux, Susan Bremer, Peter PJ Jordan und
Jens Imhoff in unterschiedlichsten Bands und Projekten sammeln. Die Zeit lässt es leider viel
zu selten zu, dass die Vier gemeinsam als Deluxe auftreten. Umso schöner, dass es jetzt
beim Southside Jam geklappt hatte! Deluxe nehmen bekannte und unbekannte Songs aus Soul, Blues, Pop und
Rock und interpretieren sie in eigenen akustischen Versionen mit vierstimmigem Satzgesang, zwei
Akustikgitarren, Handperkussion und Bluesharp. |
Zunächst gab es von der SSJ Houseband eine Runde Country, Blues und Rock'n'Roll und - der Adventszeit
entsprechend - leicht Weihnachtliches. Erstmalig wurde dabei die von unserem lieben Kollegen und technischem
Genie Thomas Rettberg neu prorammierte Lichtanlage eingesetzt, die den jeweiligen Sänger fotografen-freundlich
ins rechte Licht rückt. Ecki gelang es auf Anhieb, die richtigen Farbkombinationen zu treffen, und auch sonst
klappte diese erste Runde erstaunlich gut. Und wir freuten uns auf die zweite mit unseren Gästen.![]() Pepe in Gedenken an Malcolm Young |
![]() Arndt besingt 10 kleine Weihnachtsmänner |
![]() Spot auf Chrille... |
![]() ...und Ecki |
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Diese betraten dann um kurz vor halb Zehn die Bühne und beeindruckten gleich einmal mit einer
knackigen vierstimmigen Version des Beatlesklassikers "Eight Days a Week". Obwohl die Hälfte
der Gruppe unter Erkältungen litt, wurden die Gesangsdarbietungen davon in keiner Weise beeinträchtigt.
Im Gegenteil: die Damen und Herren hatten sichtlich Spaß an dem, was sie da trieben, und das
übertrug sich auch sofort auf das Publikum, welches den Vaya Con Dios Hit "Nah Neh Nah" lautstark
mitsang. Die Vier harmonierten - nicht nur stimmlich - bestens zusammen. Während die Ladies im Zentrum des Geschehens
standen, bildeten PJ und Jens mit zwei Akustikgitarren sowie Stompbox und Schellenring einen souveränen
Sound- und Rythmusteppich. Zum Schluss der Runde überließen Tina und Susan den Jungs, die bisweilen
auch zu zweit unter dem Pseudonym "Jack & Daniels" auftreten, für zwei Stücke die Bühne. Damit wurde dann
nach einem kurzweiligen und abwechslungsreichen Set die Pause eingeläutet. |
![]() Tina, P.J., Susan & Jens... |
![]() ...mit einer bunten Mischung aus Pop, Soul und Blues |
![]() Ladies... |
![]() ...and Gentlemen |
![]() Jens Imhoff |
Im dritten Set wurde es dann ziemlich eng auf der Bühne, dafür jedoch auch
umso lustiger. Was zum Teil auch daran lag, dass es aufgrund der um einen Halbton
tiefer gestimmten Gitarren von Jens und P.J. ein paar Unklarheiten in Hinblick
auf die Tonarten gab. Nachdem diese ausgeräumt waren, ging es dann aber
voll zur Sache, und wir jammten uns durch eine wiederum bunte Mischung aus Pop-,
Soul- und Rocktiteln, die wir mit einigen spontanen Improvisationen anreicherten. |
![]() Deluxe und die SSJ Houseband |
![]() Viel los... |
![]() ...auf der Arminia Bühne |
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Wir hatten einen Heidenspaß, der augenscheinlich nicht am Bühnenrand aufhörte.
Tina Lux grüßte mehrmals ihre Eltern, die sich im Publikum befanden, Susan Bremer
machte die Bandvorstellung in Reimform (den zweiten Teil hatte sie zwar leider vergessen,
was aber in der Garderobe nachgeholt wurde), Arndt sorgte mit seinem beherzten Solo
in "Rawhide" (befreit von Raum, Zeit und Tonart) für lustige und überraschte Blicke,
und überhaupt ging es sehr locker und gelöst zu. Und so soll es ja auch sein!
Damit beenden wir das Jahr 2017, danken wie immer Jürgen Becker und seinem Team von Arminia, unseren musikalischen Gästen und vor allem dem besten Publikum der Welt. Euch allen eine frohe Weihnachtszeit und einen eleganten Rutsch ins neue Jahr! Alle Fotos dieses Berichts stammen von Klaus Hoffmann und Martina Maschke. Danke! |
![]() Finale: Arndt, P.J., Tina, Susann, Jens , Chrille, Ecki & Pepe |
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07.11.17 Rückblick 11th Open Stage Night |
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Tradtionsgemäß findet im November die Open Stage Night statt. Zu diesem Anlass
wurden auch bei der gestrigen elften Open Stage Night keine musikalischen Gäste geladen
sondern spontan musiziert. Es kamen sowohl langjährige Profis als auch blutjunge
Newcomer, Solokünstler wie komplette Bands, und einige ließen sich spontan von
der SSJ Houseband begleiten. Die Houseband stellte wie immer das Equipment zur Verfügung
und bestimmte die Reihenfolge. Im prall gefüllten Arminia Vereinsheim ging es Schlag auf Schlag zur Sache, und die einzelnen Beiträge waren von einer kaum dagewesenen Abwechslung in Hinblick auf Musikrichtung, Instrumentierung, Besetzung und Performance. Und es gab so viele Anmeldungen wie nie zuvor, sodass wir - obwohl sich alle vorbildlich an die Vorgabe von maximal 2 Songs und 10 Minuten Auftrittszeit hielten - noch ein gutes Stündchen ranhängen mussten - was wir aufgrund der tollen Stimmung und der großartigen Beiträge aber auch sehr gerne taten. |
![]() Auch in diesem Jahr machten Golliwog den Anfang: Arndt, Andreas Oyen, Heiner Schädel, Michael Witte & Helmut Kreutzfeldt |
![]() Sunny Heitz & Friends (Susanne Petrovic-Farah, Martina Maschke) und Kay Bremer, Pit Schwaar, Pepe & Ecki |
![]() Pit Schwaar und Agnes Hapsari von Cream Flow spielen Jazz |
![]() Musikcomedy mit SSJ Debutant Ingmar Schütte |
![]() Die Ukulelentruppe Wakaluba Brothers alias Stephan Quast, Mario Timme, Pepe, Armin Balkenholl und Ingo "Kidd" Meissner |
![]() Torsten & Björn Becker spielen ein Instrumental von Jeff Beck |
![]() Björn Becker und Martina Maschke jammen mit der SSJ Houseband "Georgia" |
![]() Jürgen Zöpel interpretiert Bob Dylan und Tom Petty |
![]() Songliner alias Anja Eichler, Christine & Wolfgang Eppinger |
![]() Zwei eigene Songs von Jochen Steckler |
![]() Stage Factory mit Holger Averes an den Drums |
![]() Roy Bush mit eigen(willig)em Material |
![]() Lisa Willerding mit zwei sehr sensiblen eigenen Balladen |
![]() Nach seinem kurzweiligen Musikquiz jammt Werner Löhr mit der SSJ Houseband |
![]() Tim Gerber mit zwei Liedern der DDR-Band Renft |
![]() Kai Wienbeck spielt Bluesrock mit der SSJ Houseband |
![]() |
Foto links: Die polnische Band Rust, die bei Jürgen Becker
im Arminia Vereinsheim zu Gast ist, da sie zur Zeit Aufnahmen im
hannoverschen Musikzentrum macht, sorgt mit zwei eigenen
Rocknummern im 70er Jahre Sound für einen würdigen Abschluss. Alle Fotos diese Berichts stammen von Martina "Fuchs" Maschke mit freundlicher Unterstützung von Robby Ballhause und Holger Averes. Aufgrund des überwältigenden Erfolgs und des großen Andrangs werden wir die Tradition fortsetzen und am 05. November 2018 die zwölfte Open Stage Night feiern. Wir freuen uns jetzt schon darauf und hoffen auf einen ähnlich abwechslungsreichen und inspirierten Abend wie gestern mit vielen tollen musikalischen Gästen und dem besten Publikum der Welt. |
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03.10.17 Rückblick JR Olsen |
![]() Die SSJ Houseband eröffnet |
Der erste Southside Jam nach der Sommerpause fand am Brückentag zwischen Wochenende und
Tag der deutschen Einheit statt. Unsere Befürchtung, es könnte daher womöglich
ein ruhiger Abend werden, bestätigte sich nicht. Es wurde wieder richtig voll, und alle
freuten sich über die neu gestaltete Location: Arminiawirt Jürgen Becker hatte
im Sommer nämlich die seitliche Trennwand entfernt, sodass die Bühne nun auch seitlich einzusehen
ist. Außerdem hatten wir ein neues Soundsystem angeschafft, welches perfekten Hörgnuss
im gesamten Lokal gewährleistet (aufgrund einer Extrabox von Jürgen sogar auf der
Terrasse). Und so begannen wir mit der Southside Jam Houseband gut gelaunt und hoch motiviert
mit einem Shuffle- und Rock'n'Roll-lastigen Eröffnungsset, bei dem das beste Publikum der Welt
bereits ordentlich mitging. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann weiter mit unserem
musikalischen Gast.
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Mit JR Olsen hatten wir einen hannoverschen Songschreiber, Sänger und Gitarristen
eingeladen, der sich zum einen im englischsprachigen Country- und Americanabereich bewegt,
zum anderen auf seiner Debut-CD "Wird alles gut? Alles wird gut!" aus dem Jahre 2014 eigene
Songs in deutscher Sprache präsentiert. Am gestrigen Abend gab er Kostproben aus
beiden musikalischen Welten zum Besten. Einige hatten ihn sicher noch als charismatischen
Frontmann der Countryband "Lost Mavericks" in Erinnerung und wussten, dass bei ihm auch der
Unterhaltungswert nicht zu kurz kommen würde.
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![]() JR Olsen und Chrille alias "Strummer"... |
![]() ...spielen zunächst in Duobesetzung |
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Seit einiger Zeit betreibt JR Olsen gemeinsam mit unserem SSJ-Bassisten Chrille Schulz das
Gitarrenduo Strummer. In dieser Besetzung bestritten die beiden den mittleren Set, in welchem ein
schöner musikalischer Bogen von Lyle Lovett über Van Morrison bis hin zu eigenen
deutschsprachigen Songs gespannt wurde. Die eher ruhig und stimmungsvoll gehaltenen
Stücke kamen bestens an, und es war auffällig, wie trotz des Kneipenbetriebs sehr
intensiv und aufmerksam zugehört wurde und so eine wunderbare Konzertathmosphäre entstand.
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![]() Gemeinsamer Jam mit JR Olsen... |
![]() ...und der SSJ Houseband |
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In der Pause wurde von allen Seiten neben dem wunderbaren musikalischen Vortrag die deutlich verbesserte
Akkustik und die optimierten Sichtverhältnisse gelobt. Der Aufwand hat sich in jedem Fall gelohnt.
Im dritten Set wurde dann wie gewohnt gemeinsam gejammt. Chrille kehrte von der E-Gitarre wieder zum
Bass zurück, und wir begaben uns ins musikalische Reich von Country, Rhythm & Blues, Soul und Rock'n'Roll.
Highlights waren auch in diesem Set die eigenen deutschsprachigen Lieder unseres Gastes, in denen u.a.
die "Fragen des Lebens" behandelt wurden.
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![]() Kurze Absprache... |
![]() ...und los geht's |
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Das machte allen so viel Spaß, dass wir trotz deutlich überschrittener 23 Uhr Grenze mit dem
"Honkytonk Man" ausnahmsweise noch eine kleine Zugabe hinterherschoben. Schließlich war ja am
nächsten Tag Feiertag. Und so freuen wir uns bereits auf den November, wo es zur mittlerweile elften
Open Stage Night "Bühne frei für spontane Jamsessions" heißen wird.
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![]() Spaß auf der Bühne... |
![]() ...und gute Sicht für alle |
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alle Fotos dieses Berichts: Martina Maschke
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25.07.17 Wolfgang Grieger & die Southside High Nees |
![]() Wolfgang Grieger & die Southside High Nees |
Nach unserem (leider stark verregneten) Gastspiel am gestrigen Montag in Soltau gibt es anlässlich
des diesjährigen Maschseefestes eine weitere Gelegenheit, die Southside Jam Houseband
während der Sommerpause und außerhalb unserer gewohnten Umgebung zu erleben. Wir begleiten
nämlich Wolfgang Grieger & die High Nees bei ihrem Auftritt am So 06.08.17 an der Maschseequelle,
Karl-Thiele-Weg 35, 30169 Hannover. Los geht es um 19 Uhr. Wir werden zum einen ein paar Solostücke aus
unserem mittlerweile äußerst reichhaltigem Repertoire spielen und zum anderen Wolfgang und Achim als
Backingband bei ihren Comedy-Songs unterstützen. Southside Jam Fans erinnern sich bestimmt schmunzelnd
an den sehr lustigen gemeinsamen Abend am 06.12.16 bei Arminia. Und so freuen wir uns schon jetzt auf einen
sicher ebenso unterhaltsamen Sommerabend an der idyllischen Maschseequelle. Diesmal dann aber bitte ohne Regen!
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03.04.17 Rückblick Jimmy Reiter |
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Beim letzten Southside Jam vor der Sommerpause war gestern der Osnabrücker Bluesgitarrist und -sänger
Jimmy Reiter zu Gast. Man kennt ihn als langjährigen Sideman von Doug Jay & the Blue Jays, als
Mitglied der Bluesnight Band, mit der er u.a Künstler wie Larry Garner, Darrell Nulish, Sydney Youngblood
und Ron Williams begleitete und seit einigen Jahren als Bandleader seiner eigenen Jimmy Reiter Band.
Im März 2016 wurde er mit dem Big Blues Award als bester zeitgenössischer Blueskünstler des
Jahres 2015 ausgezeichnet. Zum Southside Jam hatte Jimmy seinen Pianisten Niko Dreier mitgebracht.
Traditionsgemäß eröffneten wir mit der SSJ Houseband den Abend. In Gedenken an den erst kürzlich verstorbenen Chuck Berry widmeten wir das erste Set fast ausschließlich diesem großen Rock'n'Roll-Künstler. Unsere Fans goutierten dies mit viel Applaus und kräftigem Mitsingen. |
![]() Jimmy Reiter & Niko Dreier... |
![]() ...auf der Arminia Bühne... |
![]() ...und backstage |
Als nächstes waren unsere Gäste an der Reihe. Obwohl Niko seit einiger Zeit festes
Mitglied der Jimmy Reiter Band ist, hatten sie noch nie zuvor ein Konzert in Duobesetzung
gegeben. Das merkte man den beiden allerdings überhaupt nicht an. Von Anfang an war klar,
dass da zwei absolute Könner am Werke waren. Jimmy Reiter gehört seit Jahren
zur Creme de la Creme der deutschen Bluesgitarristen, der auch international keinen Vergleich
zu scheuen braucht. Mit seiner Gibson ES erzeugt er mit nur wenigen Noten und umso mehr Feeling
einen ganz besonderen Sound. Und auch seine Stimme hat
das passende Blues-Timbre. Sein erst 23-jähriger Kollege Niko liefert am Piano die souveräne
Grundlage und beweist bei Solopassagen, dass er auch richtig abgehen kann. Seine
Jugend hört man ihm überhaupt nicht an, denn er spielt wie ein Alter (und das
ist ausnahmsweise mal ein Kompliment). Wie Jimmy selbst ist er aus der "Talentschmiede" der
seit 30 (!) Jahren stattfindenden Blue-Monday-Sessions in der Osnabrücker Lagerhalle
hervorgegangen.
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![]() Jimmy Reiter |
Zum dritten Set traten wir dann in fetter Großbesetzung an, was allen einen Höllenspaß
bereitete. Jimmy gab auf der Bühne kurze Instruktionen über Groove, Tonart und Ablauf,
und dann ging es querbeet durch alles, was das Blueserherz erfreut: Midtempo Shuffle,
Slowblues, Boogaloo, Swing - es blieb kein Wunsch offen. Selbstverständlich wurde auch an
Soloparts nicht gespart, und endlich durfte - nach diversen Gitarren-, Piano- und Orgelsolos und
unter frenetischem Applaus - auch mal Chrille am Bass ran (was bei Bluessessions ja nicht unbedingt
üblich ist). Und so tasteten wir uns langsam an die 23 Uhr Marke heran, die dieses Mal leider
nicht nur das Ende eines wunderbaren Bluesabends, sondern leider auch der SSJ Saison 2016/17 bedeutete.
Und auch für unsere langjährige Kamerafrau und Archivarin Katee war es - zumindest
hinter der Videokamera - der letzte SSJ. Ab der nächsten Saison wird es dafür eine neue
Lösung geben. Danke, Katee, für Deine tolle Unterstützung! |
![]() Jimmy Reiter |
![]() Arndt, Pepe, Jimmy & Ecki |
![]() Jimmy, Niko & die SSJ Houseband |
![]() Arndt, Niko, Jimmy, Chrille, Pepe & Ecki |
Und so ist nun auch die zweite Saison bei Arminia vorbei. Und es sind sich alle - die
SSJ Houseband, die musikalischen Gäste und alle "Die-Hard-Fans" des SSJ - darüber
einig, dass das Arminia Vereinslokal die bislang beste Spielstätte ist. Danke dafür an
Jürgen Becker und sein Team! Auf die nächste Saison! Am Programm dafür
arbeiten wir bereits fieberhaft, und es gibt bereits ein paar richtig
gute Ideen. Man darf gespannt sein! Feststeht bereits der obligate Termin für die
11th Open Stage am 06.11.17. Danke an dieser Stelle auch wieder an Martina "Fuchs" Maschke für Fotos und Hilfe bei der Organisation! Und vor allem an das beste Publikum der Welt - ohne Euch wäre das alles nicht möglich! alle Fotos dieses Berichts: Martina Maschke / Ecki Hüdepohl |
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07.03.17: Rückblick Cream Flow |
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Mit dem Trio Cream Flow hatte wir uns drei Kollegen/innen aus der
hannoverschen Szene zum gemeinsamen Jammen eingeladen: Agnes Hapsari (Gesang, Piano),
Pit Schwaar (Gitarre), und Marco Knichala (Perc.) spielen Genreklassiker und aktuelle Songs
aus Pop, Groove, Soul und Jazz in eigenen soulig-swingenden Versionen. Auf der Playlist stehen unter
anderem Titel von Bonnie Raitt, Vanessa Carlton, Kate Bush, Pharrell Williams und Jamie Cullum.
Auch anhaltender Dauerregen hielt unsere treuen Fans nicht davon ab, zahlreich zu erscheinen. Zahlreich bedeutete in diesem Fall, dass leider nicht alle hereinpassten. Alle anderen erlebten dafür einen ganz besonderen Abend. Der erste Set gehörte wie immer ganz der Southside Jam Houseband mit einer Runde bislang ungehörter Songs aus Country, Rock'n'Roll, Rock und Soul. Und nach einer kurzen Umbaupause betraten dann unsere Gäste die schnuckelige Arminia Bühne. |
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Arndt, Pepe, Chrille & Ecki von der SSJ Houseband... |
...und Pit, Marco & Agnes von Cream Flow |
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Mit dem ersten Song - einer soulig groovenden Version von Carol King's "You've Got a Friend" - war sofort klar,
dass uns ein hochklassiger Abend bevorstand. Den Mittelpunkt bildet Sängerin Agnes Hapsari, die trotz
heftiger Erkältung auch die höchsten Töne noch mit Leichtigkeit traf und ihre locker vorgetragenen
Gesangslinien ab und zu mit eleganten Schleifen verzierte. Darüber hinaus zeigte sie sich als hervorrragende
Jazzpianistin, die mit der linken Hand nebenbei auch noch die Basslinien beisteuerte. Pit Schwaar erzeugte mit
jazzigen Gitarren-Voicings wunderschöne Klangfarben und setzte mit seinen geschmackvollen Soli immer wieder
kleine Highlights. Und Multiinstrumentalist Marco Knichala sorgte am Schlagzeug für einen
cool groovenden Rythmusteppich und sang die zweite Stimme. Während es draußen weiter
Bindfäden regnete, verbreiteten die drei mit ihrem chilligen Sound eine luftig frühlingshafte Stimmung
und zauberten den verzückten ZuhörerInnen ein Lächeln ins Gesicht. Chapeau! |
Loungige Songs von Cream Flow |
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Pit & Marco |
Agnes |
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Um kurz vor halb elf versammelten wir uns dann zur gemeinsamen dritten Runde. Pit hatte
erfreulicherweise lauter Songs ausgewählt, die sich locker jammen ließen; darunter
das immer wieder gerne gebrachte "Route 66" oder das nach längeren Improvisationen geradezu
schreiende "Mercy, Mercy, Mercy". Pit betätigte
sich souverän als musikalischer Leiter, und jeder durfte solistisch mal ran. Pepe spielte
die erste Hälfte, danach übernahm Marco wieder den Drumpart. Zu "Cajun Moon" machte er
ein ausgedehntes Solo, wobei er das Drumkit irgendwann verließ und auf dem Weg ins
Publikum verschiedenste Gegenstände als Percussioninstrumente entfremdete. Die Session
machte einen riesigen Spaß, und auch Agnes, die immer wieder von Hustenanfällen gebeutelt
wurde, ließ sich die (Spiel)-Freude nicht vermiesen. Mit einer Punktlandung um elf
verabschiedeten wir uns dann beim besten Publikum der Welt, das - wie wir selbst auch - wieder einmal einen
ganz besonderen Abend erlebt hatte. |
Cream Flow & die SSJ Houseband jammen |
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Die große Session |
Finale |
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alle Fotos dieses Berichts: Martina "Fuchs" Maschke
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07.02.17: Rückblick Black Rosie Trio |
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Die AC/DC-Tribute-Band Black Rosie hat sich seit Gründung im Jahre 2006 einen Namen als
hervorragende Liveband gemacht. Die fünf Rock-Ladies aus Hannover und Wernigerode spielen
jährlich zahlreiche bundesweite Auftritte vom Club-Konzert bis zum Motorrad-Open-Air. Zum
Southside Jam reisten Gaby Neitzel (Voc., Git.), Dörte Baumeister (Git.) und
Dajana Berck (Drums) ausnahmsweise einmal zu dritt an, um zunächst alleine und
später gemeinsam mit der SSJ Houseband das Haus zu rocken. |
![]() Die SSJ Houseband mit einem wilden Musikmix... |
![]() ...und das Black Rosie Trio mit einem lässigen Acousticset |
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Nach dem Introset der Southside Jam Houseband, der dieses Mal einen besonders bunten Stilmix enthielt
(er reichte von Country über Disco und Reggae bis Rock), überzeugten unsere drei "Gästinnen" von Anfang
an mit ihrem sympathischen Auftreten und hoher musikalischer Kompetenz. Extra für den gestrigen Abend hatten sie
ein akustisches Trioprogramm erarbeitet, sodass die zahlreich erschienenen Black-Rosie-Fans einer echten
Premiere beiwohnen konnten, die sie augenfällig wie auch der Rest des Publikums sehr genossen. Unterstützt
wurden Gaby, Dörte und Dajana bereits von Chrille am Bass, der als Hahn im Korb (bzw auf der Bühne)
sichtlich Spaß hatte.
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![]() Dörte, Dajana und Gaby |
![]() "Learning to Fly" |
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Zum dritten Set gesellte sich dann über weite Strecken die komplette SSJ Houseband
dazu. Das Frontmikro, an dem bisher meist Gaby zu finden war, wurde zwischendurch auch mal an Dajana und Dörte
übergeben. Dajana und Pepe wechselten sich am Drumkit ab, und Gaby, Dörte und Arndt
bildeten eine mächtige Gitarrenarmee, sodass man sich bisweilen an Bands wie Lynyrd Skynyrd oder
die Allman Brs erinnert fühlte. Natürlich standen auch jetzt wieder Songs von AC/DC im Mittelpunkt. Aber mit "Learning to Fly" von Tom Petty, Foreigners "Urgent" sowie dem von Pepe gesungenen "Fool for your Stockings" von ZZ Top gab es auch ein paar willkommene musikalische Ausreißer, die sich bestens einfügten. So wurde also wie angekündigt nach allen Regeln der Rockkunst das Haus gerockt und allen Beteiligten die Gehörgänge ordentlich freigepustet. |
![]() Gaby Neitzel |
![]() Dajana Berck |
![]() Die große Jamsession... |
![]() ...mit dem Black Rosie Trio und der SSJ Houseband |
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Irgendwie waren wir allesamt an diesem Abend besonders spielfreudig. Jedenfalls war es plötzlich elf Uhr, und wir
hatten gerade einmal die Hälfte der geplanten Nummern gespielt. Also setzten wir uns einfach mal über unsere
eigenen Spielregeln hinweg und hängten noch eine Viertelstunde dran. Die Leute hatten jedoch noch immer nicht genug,
sodass wir ein abschließendes "Highway to Hell" hinterschoben und damit den entgültigen Schlusspunkt setzten.
Rock on!
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![]() Guitar Battle |
![]() Finale |
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alle Fotos dieses Berichtes: Martina "Fuchs" Maschke
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03.01.17: Rückblick Janice Harrington |
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Der Southside Jam wurde gestern fast auf den Tag genau 10 Jahre alt. Mit allen Special-Jams und
Auswärtsspielen macht das bis dahin insgesamt ca 80x Southside Jam, an denen ungefähr
250 (!) MusikerInnen teilgenommen haben. Unser Gastgeber Jürgen Becker übermittelte uns
im Namen seines ganzen Teams seine Glückwünsche verbunden mit liebevoll gestalteten
Dankesurkunden. Zum 10-jährigen hatten wir die amerikanische Jazz-, Blues- und Gospelsängerin,
Produzentin und Schauspielerin Janice Harrington eingeladen, die ihren Ehemann - den Posaunisten
Werner Gürtler - als Special Guest mitgebracht hatte. In Cleveland, Ohio geboren wohnt sie seit vielen
Jahren zusammen mit Werner in der Nähe von Lüneburg. Janice Harrington hatte in ihrer langen
Karriere mit vielen internationalen Künstlern auf der Bühne gestanden, darunter Billy
Daniels, Lloyd Bridges, Frank Sinatra Jr., Sammy Davis Jr. und Lionel Hampton. Zunächst eröffneten wir den Abend allerdings wie gewohnt alleine mit der Southside Jam Houseband und einer Rutsche neuer Songs. Jürgen hatte Wunderkerzen im Publikum verteilt, und so wurde der "T-Bone-Shuffle" erstmalig im Wunderkerzenschein dargeboten. |
![]() Die SSJ Houseband im zehnten Jahr... |
![]() ...bei Wunderkerzenschein vom besten Publikum der Welt |
![]() Janice Harrington & Werner Gürtler |
Danach folgten zwei äußerst kurzweilige Sets mit unseren beiden sympathischen Gästen.
Nach dem von Ecki am Piano begleiteten Introsong "Two Fisted Double Jointed Rough and Ready Man"
ging es von Jazzstandards wie Gershwins "Summertime" über Blues- und Soultitel (u.a. eine
wunderschöne Version von "Georgia on my mind") und eigene Songs ("www.God", "Double Dynamite") bis
hin zu Gospel und Spirituals. Janice hatte als geübte Chorleiterin keinerlei Schwierigkeiten, das
Publikum auf den Punkt zum Mitsingen und -klatschen zu bringen. Die Mittsiebzigerin (!) gab alles und
schonte weder sich selbst noch uns: Sie dirigierte uns sicher durch die Songs, verteilte üppig
Soloparts und wagte auch mal ein kleines Tänzchen im Publikum. Werner hielt sich dezent zurück
und setzte mit seinen Posaunensoli immer wieder kleine Highlights. Das machte viel Spaß, und Janice'
anfängliche Skepsis (No Rehearsal - No Soundcheck - Never Met these Guys before) war im Nu verflogen.
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![]() Janice Harrington |
![]() Arndt Schulz |
![]() Jamsession mit Janice Harrington & Werner Gürtler |
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Der Abend ging wieder einmal viel zu schnell vorbei. Das empfanden wohl auch unsere zahlreichen
ZuschauerInnen, denn es wurde nach dem großen Finale vehement nach Zugabe gerufen, welche dann in
Form eines ausgedehnten "Stormy Monday Blues" auch gegeben wurde. Danach verabschiedeten wir uns und
genossen die vielen freundlichen Worte anlässlich unseres Jubiläums und des wieder einmal
so wunderbar gelungenen Abends. Gefreut haben wir uns insbesondere über einige Gesichter der ersten
Stunde sowohl auf Seiten des Publikums als auch der Künstler. So war u.a. Germaid Ponge
anwesend, eine unserer musikalischen Gäste beim allerersten Southside Jam am 08.01.2007.
Wir danken an dieser Stelle wie immer Martina Maschke für die Fotos dieses Berichts, Katee für die Videodokumentation, Jürgen Becker und seinem Team für die Gastfreundschaft und dem besten Publikum der Welt für 10 wunderbare Jahre. |
![]() Die SSJ Houseband und Janice Harrington & Werner Gürtler |