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08.12.15: Rückblick Robert Carl Blank |
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Nachdem die letzten Veranstaltungen bestens besucht gewesen sind, war es beim gestrigen
Southside Jam ein wenig lockerer gefüllt. Wahrscheinlich wirkte sich der
Vorweihnachtsstress doch deutlicher aus als man vermutet hätte, und manch einer mag auch an dem
einen oder anderen Glühweinstand versackt sein, jedenfalls konnte dieses Mal jede(r) dem
Treiben auf der Bühne auch ohne Blick auf die zahlreichen Videomonitore bestens folgen, was
einige wohl als sehr angenehm empfunden haben dürften. Wie immer eröffneten wir mit der
SSJ Houseband den Abend mit einem gänzlich neuen Set, darunter als einziges Weihnachtlied
"Sleigh Ride" sowie Countryjazz ("Miles and Miles of Texas"), Blues ("Blue as blue Can Be") und
Rock'n'Roll ("Rock'n'Roll Again"). Um es in der vorweihnachtlichen Terminologie auszudrücken:
Es wurde ein schöner bunter Teller gereicht. |
![]() Die erste Runde mit der Southside Jam Houseband |
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Danach gab es ein Soloset unseres musikalischen Gastes:
Der 1975 in der Nähe von Frankfurt am Main geborene Gitarrist und Sänger tschechischer
Abstammung Robert Carl Blank ist ein Weltenbummler im musikalischen wie im eigentlichen
Sinne. Er besuchte England, die USA und Australien, wo er verschiedenste musikalischen
Eindrücke sammelte, die er in auf diversen Solo-Alben veröffentlichten eigenen Songs und
ungezählten Konzerten in ganz Deutschland und darüber hinaus verarbeitete. Desweiteren
ist Robert Carl Blank ein passionierter Fallschirmspringer und hat ein Studium der
Politikwissenschaften und Amerikanistik an der Uni Frankfurt absolviert. Seit 2003 ist er als
Solokünstler unterwegs, nachdem er jahrelang in diverse Bandprojekte involviert und auch
als Künstlerbegleiter tätig gewesen ist. |
![]() Robert Carl Blank mit Gitarre... |
![]() ...Dobro... |
![]() ...und Elektro-Bassdrum |
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Robert legte eine wirklich beeindruckende Solorunde hin. Er interpretierte ausschließlich eigenes
Material, darunter auch neue, bisher unveröffentlichte Songs, die auf dem nächsten
Album erscheinen werden. Robert spielte alle dynamischen Möglichkeiten voll aus, umgarnte
mit seiner gefühlvollen, warmen Stimme die Ohren und Herzen der ZuhörerInnen und
begleitete sich selbst souverän wahlweise auf Akkustikgitarre und Dobro sowie mit einem
unaufdringlichen Bassdrumgroove. Seine ausgeklügelten aber niemals kopflastigen
Kompositionen waren auf angenehme Weise abwechslungsreich, und die gezielt eingestreuten
Singalong-Parts wurden vom Publikum sofort mit viel Gefühl aufgegriffen. Ein Hochgenuss
(nicht nur) für Freunde der gehobenen Singer-Songwriterkunst - Chapeau! |
![]() |
Auch die dritte - gemeinsame - Runde wurde ausschließlich mit Songs aus Roberts Feder
gestaltet. Zwar hielten wir uns über weite Strecken an die vorgegebenen Arrangements,
dennoch wurden die Möglichkeiten zum ausgiebigen Jammen - wo sie denn vorhanden waren -
voll ausgenutzt. Und das machte unglaublichen Spaß und zeigte, dass nicht immer nur der
übliche 12-Takter-Blues herhalten muss, wenn man frei improvisieren möchte. So
wurden die Songs dann etwas länger als geplant, und wir mussten auch dieses mal die 23 Uhr
Grenze ein kleines bißchen überziehen - was jedoch weder Robert, uns, dem Gastroteam
oder dem Publikum etwas ausgemacht hätte. Dazu war es viel zu nett. links: Robert Carl Blank und die SSJ Houseband jammen alle Fotos dieses Berichtes: Martina "Fuchs" Maschke |
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03.11.15: Rückblick 9th Open Stage Night |
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Einmal im Jahr (traditionsgemäß jeweils im November) laden wir keine musikalischen
Gäste ein. Stattdessen gab es gestern die (mittlerweile neunte) Open Stage, bei der MusikerInnen
spontan teilnehmen konnten, egal ob als Einzelkünstler, Duo oder komplette Band,
Amateur oder Profi. Voranmeldungen dazu waren nicht notwendig. Wer mitmachen wollte, meldete
sich einfach bei Pepe oder Ecki an, die dann die Reihenfolge der Auftritte festlegten. Pro
Formation wurden 1-2 Titel gespielt, dann wurde gewechselt. |
![]() Den Anfang machte die hannoversche Ur-Formation "Golliwog" |
![]() Martina Maschke gab zwei Ufa-Klassiker zum Besten | ||||||
![]() Robby Ballhause ließ sich von der SSJ Houseband begleiten |
![]() Danach gab es eine Solo-Performance von Jan Göritz | ||||||
![]() Die "Iceman´s Bruder Band" spielte eigene Rocksongs |
![]() Ricky Becker alias Thomas von Borstel ("Melissa" auf deutsch) | ||||||
![]() Martina Frank & die SSJ Houseband mit Blues & Country |
![]() Patsy Hüdepohl mit zwei selbstkomponierten Titeln
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![]() Sydney Ellis gefiel es im Oktober so gut und machte wieder mit
| ![]() Hanz Marathon jammte mit seinem Looper
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![]() Das "Videoprojekt Martin Hartmann" spielte Rocksongs...
| ![]() ...in verschiedenen Besetzungen
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![]() Unser Dauergast Roy Bush interpretierte zwei Songs von Elvis
| ![]() Zwei eigene Songs gab es dann von der Heiko Kamann Band |
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Danach kam Gitarrist und Sänger Reinhard Fricke an die Reihe. Gemeinsam mit der SSJ
Houseband wurde Bluesrock von Stevie Ray Vaughn und Peter Greene gejammt. Leider gibt es kein
Bildmaterial von diesem Auftritt, was uns sehr leid tut. Wir bitten um Entschuldigung. |
![]() Eigene Songs gab es auch von Fabian Huch & Paul Jacobi |
![]() Annie Chojnacki mit Jan Siegfried und der SSJ Houseband |
![]() Gitarrenballaden mit Jan Odes zum Abschluss |
Die Liste der angemeldeten MusikerInnen war - wie anhand der zahlreichen Fotos (Dank an Martina
Maschke) zu sehen - wie fast immer bei der Open Stage Night sehr lang, aber Vielfalt und
Qualität aller Beiträge ließen die Zeit wie im Fluge vergehen. Und da es bei
Arminia keine Deadline gibt, durften wir ausnahmsweise noch ein Stündchen dranhängen,
sodass tatsächlich alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten. Danach
entließen wir ein zufriedenes Publikum und uns selbst hinaus in eine neblige Novembernacht
mit angenehmen Gedanken und voller Vorfeude auf den November 2016, wenn wir dann die zehnte Open
Stage Night zelebrieren können. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei allen
aktiven MusikerInnen für ihre wunderbaren Beiträge. Und wir bedanken uns auch für
die großartige Kollegialität untereinander: Keiner überzog, die Umbaupausen blieben
minimal, und alle begegneten sich mit viel Respekt und Freundlichkeit. So machte es wirklich
allen Spaß - auf, vor und hinter der Bühne. DANKE!
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06.10.15: Rückblick Sydney Ellis |
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Der erste SSJ nach der Sommerpause fand am gestrigen Abend erstmals in unserer neuen Location -
dem Arminia Vereinslokal - statt. Leichte Befürchtungen, unsere Fans könnten den
Wechsel vielleicht nicht akzeptieren, wurden schnell zerschlagen, denn bereits am frühen
Abend füllte sich der Laden zunehmend, und als wir um halb neun starteten, war es wie
gewohnt richtig schön voll. Zu dem besonderen Anlass hatten wir mit Sydney Ellis
auch eine ganz besondere Künstlerin eingeladen. 1947 in Red Jacket, West Virginia geboren
und in Cleveland, Ohio aufgewachsen wohnt sie mit Ihrem Ehemann und Bassisten Kevin
mittlerweile in der Nähe von Bremen. Sydney´s Musik reicht von Blues über Soul bis Gospel.
Sie ist eine charmante Entertainerin, was sie bei einem kurzen Gastauftritt beim SSJ vor einiger
Zeit bestätigt hatte. Und als ob das alles noch nicht genug wäre, hatte sie gestern
auch noch Geburtstag. |
![]() Die Southside Jam Houseband; Foto: Martina Maschke |
Nachdem der Chef des Hauses Jürgen Becker die zahlreichen Gäste
begrüßt und sich und sein Team vorgestellt hatte, begannen wir mit dem ersten Set, der
auch dieses Mal mit dem traditionellen "T-Bone Shuffle" eröffnet wurde. Danach gab es
angesichts der bevorstehenden Bluessession ziemlich viel Country ("River Runs Deep",
"Passionate Kisses", "Another Reason Not to Drink") und mit "Wacky Tobacky" und "Yellow
Submarine" etwas Kontrastprogramm. Nach kurzer Umbaupause und einem Ständchen und
Blumen für das Geburtstagskind wurde es dann im zweiten Set deutlich blueslastiger.
Gemeinsam mit Ihrem Ehemann Kevin am Bass sowie Marc, Arndt und Pepe und später Ecki
wurde fleißig gejammt, und Sydney mischte sich publikumsnah unter die Leute. Die Spielfreude
war gewaltig, die Zeit verging wie im Fluge, und fast hätten wir die Pause vergessen. Im dritten
Set übernahm dann Chrille den Bass, und wir widmeten uns den etwas traditionelleren Titeln wie
z.B. "Everyday I Have the Blues", "Stormy Monday Blues"und "Talk to Me Baby". |
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Als um kurz nach elf dann eigentlich Schluss sein sollte, nahmen die Zugabenrufe jedoch kein
Ende, sodass Sydney als krönenden Abschluss noch eine zu Herzen gehende A-Capella-Version
von "Amazing Grace" hinterherschob und damit ein rundum zufriedenes Publikum und eine
glückliche SSJ Houseband zurückließ. Glücklich waren auch Jürgen
Becker und sein Team. Mit so vielen Leuten und einem solch schönen Abend hatten sie
trotz allem Optimismus wohl doch nicht gerechnet. Das war ein Einstand nach Maß!
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![]() Sydney und Kevin Ellis & SSJ Houseband... Foto: Michel Devezeau |
![]() ...jammen erstmalig bei Arminia Foto: Michel Devezeau |
![]() Sydney und Pepe Foto: Michel Devezeau |
![]() Sydney Ellis & Marc Foto: Michel Devezeau |
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14.04.15: Rückblick Holmes & Watson |
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Wegen Ostern fand der Southside Jam ausnahmsweise eine Woche später statt als
üblich. Bei schönstem Frühlingswetter fand sich auch das Publikum dieses Mal
etwas später ein als gewohnt, aber zum ersten Ton der Southside Jam Houseband war
es knackevoll wie immer. Auf das "beste Publikum der Welt" ist eben Verlass, ebenso wie auf die
Houseband, die mit "Friends in Low Places", "Honey Hush", "The Egde of the Night", "Watch out for
Lucy" und "Next Big Thing" wieder einen komplett neuen ersten Set anbot. |
![]() Holmes & Watson in Triobesetzung: v.l.n.r.: Tom Watson, Fergus Holmes, Didi Wetenkamp |
Unsere musikalischen Gäste kamen dieses Mal aus Soltau. Bei Holmes & Watson handelt
es sich - wie man aufgrund des Namens meinen könnte - jedoch nicht um ein Duo, sondern um
drei Musiker, die mit akustischen Instrumenten und perfektem, mehrstimmig geführtem
Leadgesang vor allem ruhigere Titel der angloamerikanischen Folk-, Pop- und Rockgeschichte sowie
eigenes Material zum Besten geben. Und wir freuten uns, dass sie auch wirklich zu dritt angereist
waren, denn zwischenzeitlich war unklar, ob Gitarrist / Bassist Didi Wetenkamp mit dabei
sein könnte. Gitarrist / Sänger Fergus Holmes ist vielen noch durch seine
Mitarbeit bei "The Swinging Holmes-Familiy" und "Head Over Heals" in Erinnerung. Er
arbeitete desweiteren u.a. mit Heinz Rudolf Kunze zusammen und schreibt für Herman van Veen die
englischen Texte. Sänger Tom Watson ist sehr erfolgreich mit der Tribute-Band
"True Collins" unterwegs. Die drei beeindruckten eine halbe Stunde lang mit großartigem
Satzgesang, wobei sich Tom und Didi an Bass und Akustik-Gitarre abwechselten. Neben
klassischem Folkpop wie "Mrs Robinson" gab es auch Originelles wie z.B. eine groovige Version
des Bee Gees Discohits "Stayin' Alive". Well done! |
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Im dritten Set kam es dann als Höhepunkt des Abends wie immer zur großen Session, wobei
das Wort groß in diesem Fall wörtlich zu nehmen war, denn wir tummelten uns mit insgesamt
acht Musikern auf der Bühne. Tom, Fergus und Didi führten uns in ihre Musikwelt mit
Stücken wie u.a. "Boat on the River", "Horse with no Name" oder Albert Hammonds "Train".
Chrille griff zur Mandoline, Marc wechselte zwischen ak. Gitarre und Bluesharp, Ecki setzte
häufiger als sonst sein Akkordeon ein, und Arndt steuerte bequem am Nebentisch sitzend die
E-Gitarre bei. Pepe spielte alternativ zum Schlagzeug dezente Handpercussion, was dem luftigen
Akustiksound sehr zugute kam. Krönender Abschluss sollte eigentlich die Phil Collins Hymne
"In the Air Tonight" sein, aber da hartnäckig Zugabe verlangt wurde und es erst kurz vor
elf war, wurde noch ein improvisiertes "Hotel California" nachgeschoben, das nicht nur einen
wunderbaren Frühlingsabend, sondern eine wieder mal rundum gelungene Southside Jam Saison
beendete. Jetzt ist erst einmal Sommerpause, aber wir planen bereits die nächste Staffel,
die am 05. Oktober beginnen und hoffentlich wieder ähnlich erfolgreich sein wird.
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![]() Holmes & Watson jammen mit der SSJ Houseband: v.l.n.r.: Ecki, Chrille, Pepe, Tom, Marc, Fergus, Didi |
![]() Große Session mit Ecki, Chrille & Tom... |
![]() ...und auf der anderen Seite Tom, Pepe, Fergus, Marc & Didi... |
![]() ...und Arndt |
![]() Tom, Fergus, Pepe & Didi |
![]() ...und nochmal Tom, Pepe, Fergus, Marc & Didi |
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alle Fotos dieses Berichts: Martina "Fuchs" Maschke |
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03.03.15: Rückblick Julian Dawson |
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Mit Julian Dawson war gestern ein echter Stargast zu
Besuch. Der 1954 in London, England geborene Sänger, Songschreiber, Gitarrist,
Harmonikaspieler und Autor hat in seiner langen Karriere weltweit zahlreiche Platten
veröffentlicht und Tourneen absolviert. Die Liste derjenigen, mit denen er musikalisch
zusammengearbeitet hat, liest sich wie ein Who is Who der internationalen Musikszene,
nachzulesen auf seiner Homepage
www.juliandawson.com. Bei einem wachsenden Fankreis in vielen Ländern und
positiven Reaktionen im Radio und in der Rock-, Folk- und Country-Musik-Presse, ist Julian
Dawson mit unverwechselbarer Stimme und seinem erfreulich eklektischen Musikstil ein
angesehener und unverzichtbarer Bestandteil der zeitgenössischen Musikszene. |
![]() Julian Dawson Solo |
Nach dem 30-minütigen Introset der Southside Jam Houseband
("T-Bone Shuffle", "Big Roll Daddy",
"Rosa Lee", "Flyin' and Fallin'", "Poor Me", "Drive All Night") gab Julian im bis zum
Bersten gefüllten Pindopp (mal wieder eine echte Herausforderung für Künstler,
Publikum und Servicepersonal) eine halbstündige Kostprobe aus seinem vielseitigen und
äußerst abwechslungsreichen Programm, welches er unkonventionell mit einem A-Capella-Song
eröffnete. Der sympatische englische Gentleman hatte sein Publikum von Anfang an voll im
Griff: Bei den gefühlvollen, zerbrechlichen Balladen wurde andächtig gelauscht, bei
den Sing-along-Parts dagegen lautstark mitgesungen und -geklatscht. Zwischendurch gab es
amüsante Ansagen, sodass Julians Soloset, der zugleich hochmusikalisch wie
unterhaltsam war, wie im Fluge verging. Zeit für Sauerstoff und Flüssiges, um fit
für die gemeinsame dritte Runde zu sein! |
![]() Julian Dawson & Chrille |
![]() Ecki |
![]() Julian Dawson & Southside Jam Houseband |
![]() Pepe & Arndt |
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Bereits um 22.15 Uhr ging es weiter, denn für die große Jamsession hatten wir uns
einiges vorgenommen. Das Songmaterial stammte weiterhin aus Julians unerschöpflichem
Fundus und ging von Blues über Folk bis zu Americana. Der von Julian und Vince Gill
geschriebene Slow-Waltz "I Don´t Feel Like Dancing" wurde behutsam begleitet, bei rockigeren
Titeln wie "Blue Tatoo" oder "That´s Why God Made Saturday Night" ging es dagegen richtig zur
Sache, und Julian verteilte großzügig Soloparts. Perfektes Timing bei der Zeitplanung
machte um kurz vor Elf sogar noch eine vehement geforderte Zugabe möglich, zu der wir dann
die wunderbare Sängerin Sydney Ellis, die sich gemeinsam mit Ihrem Mann unsere kleine
Jamreihe einmal angesehen hatte, auf die Bühne baten. Mit "Everyday I Have
The Blues" gab es eine richtige Bluessession mit einem mittlerweile völlig durchgeschwitzten
Julian an der Harmonica, einer zufriedenen Houseband und einem begeisterten Publikum.
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![]() Julian Dawson & Sydney Ellis |
![]() Aftershow-Jam |
Lange nach Showende saß man noch zusammen am Tisch, trank einen Absacker, und Julian
erzählte interessante und amüsante Anekdoten aus seinem bewegten Tourleben. Irgendwann
packte er sogar noch seine Ukulele aus, und es wurde unplugged "I Feel Fine" von den
Beatles intoniert. Und so war´s dann auch.
Unser Dank geht wieder einmal an Katee (Video-Dokumentation) und Martina "Fuchs" Maschke (Hutsammlung, Organisation und Fotos), sowie an Robby Ballhause, von dem mit Ausnahme des "Aftershow-Fotos" (von Pepe) alle Fotos dieses Berichtes stammen, an das trotz schwieriger Bedingungen stets freundliche Servicepersonal und das beste Publikum der Welt! |
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03.02.15: Rückblick Three More Pints |
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Mit Three More Pints hat sich die Southside Jam Houseband nach langer Zeit wieder
einmal eine größere (vierköpfige) Band eingeladen, die nach dem Introset zuerst alleine und
dann gemeinsam mit der Houseband Celtic Folk in a Party Way präsentierte.
Auf dem Programm standen Rauf- und Sauflieder, Pubsongs aber auch Radioklassiker bis hin zu
aktuellen Charts in "keltischer" Manier mit Akkordeon, Whistles & Pipes, Banjo, Gitarre,
Mandoline und schmetternden Vocals. Die vier Haudegen versprachen pure akustische Handarbeit,
frei von jeder esoterischen Kopflastigkeit, dafür mit umso mehr nordisch-keltischer Frische,
Humor und notfalls auch Spontanität. Bevor sie dieses unter Beweis stellten,
eröffnete die SSJ Houseband den Abend wie
gewohnt mit dem "T-Bone-Shuffle", dem mit "Something Else", "Blueberry Hill", "After Midnight",
Music Goes Round And Round" und "In The Nighttime" wieder eine Reihe bislang ungespielter Songs
folgte. Das Pindopp war rappelvoll gefüllt, und während draußen dem Februar
angemessene Temperaturen herrschten, stellten wir uns drinnen auf eine heiße Musiknacht
ein. |
![]() Bobby McBrand & Sean O´Inis |
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Nach kurzer Umbaupause enterten dann unsere vier Celtic Folk Spezialisten die Bühne
und verbreiteten mit ihrem authentischen Sound sowie dem dazu passenden Outfit sofort gute Laune
und die richtige Athmosphäre. Hätte es mit Guiness noch das passende Bier dazu gegeben,
hätte man sich in einem typisch irischen Pub wähnen können. Von Anfang an sang
und klatschte das "beste Publikum der Welt" mit, und es war sofort klar, dass diese
irisch-schottische Variante des Southside Jams super ankommen würde. |
![]() Bobby McBrand, Mr. Skandor & Sean O´Inis |
![]() Mr. Skandor, Sean O´Inis & Buster Donnegal |
![]() Bobby & Sean |
Sean, Bobby, Buster und Mr. Skandor stellten sich mit ihrem Equipment perfekt
auf die räumliche und technische Begrenztheit ein, indem sie auf ihren normalerweise
üblichen Percussion-Set-Aufbau komplett verzichteten (Mr Skandor nahm stattdessen mit
Pepes Drumkit vorlieb) und auch manchen Instrumentenwechsel einfach wegließen.
Und da wurde immer noch jede Menge Abwechslung geboten: Bobby entlockte seinem
Akkordeon parallel den Bass, Mr Skandor bediente in alter "One-Man-Band-Manier"
gleichzeitig Banjo, Bassdrum und Hi-Hat, während sich Hauptsänger Sean auch
als versierter Tin-Whistler und Bodhran-Spieler präsentierte. Ruhender Pol der
sympatischen Truppe war Akkustik-Gitarrist Buster, der - ähnlich dem Steuermann auf
hoher See - auch bei den rasantesten Up-Tempo-Passagen nie vom richtigen Kurs
abzubringen war. Die halbe Stunde verging wie im Fluge, und nachdem alle etwas frische Luft
geschnappt und sich mit ebensolchen Kaltgetränken versorgt hatten, war man gespannt, wie
sich denn die SSJ Houseband in die ungewohnte Musikrichtung integrieren würde. |
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Um es vorwegzunehmen: Es klappte ganz vorzüglich, was natürlich auch daran lag, dass
Three More Pins schon solch ein Fundament legten, dass es uns relativ leicht fiel uns
mit reinzuhängen. Mr Skandor war nun von seiner Doppelbelastung befreit und agierte vorne
mit Banjo bewaffnet als perfekter Anzähler und Zeichengeber, während Pepe hinten an
Bassdrum und Schellenring die Groovearbeit übernahm. Marc verstärkte Buster an der
Akkustikgitarre, Chrille griff zur Mandoline, und Arndt und Ecki blieben mit E-Gitarre bzw Piano
an ihren gewohnten Positionen. Es wurde auf der kleinen Bühne zwar ziemlich eng, aber
irgendwie fanden alle ihren Platz, und gemeinsam machten wir mit einer durchaus fulminanten
Instrumentierung dann ordentlich Druck. Das machte uns Spaß, unseren Gästen und dem
Publikum, sodass die vier - obwohl beim SSJ sonst eigentlich nicht üblich - um eine kleine Zugabe
nicht herumkamen und sich mit einer gefühlvoll vorgetragenen A-Capella-Ballade von einer
begeisterten Menge verabschiedeten. Und sie dürften an diesem Abend den/die eine(n) oder
andere(n) Fan(in)
dazugewonnen haben.
alle Fotos dieses Berichts: Martina "Fuchs" Maschke |
![]() Ecki, Bobby & Mr Skandor |
![]() Bobby, Chrille & Sean |
![]() Bobby, Chrille, Sean, Buster, Marc & Mr Skandor |
![]() Bobby, Chrille, Sean, Buster & Marc |
![]() Full House, vor und auf der Bühne |
![]() Buster, Marc, Mr Skandor & Arndt |
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06.01.15: Rückblick Hensen & Blanke |
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Die Southside Jam Houseband jammte zum Jahresbeginn mit Hens Hensen (Ak. Gitarre, Gesang) und
Detlef Blanke (Bass, Gesang). Beide Musiker sind langjährige Profis im
Musikgeschäft, als Studiomusiker und Produzenten tätig und spielen seit 2007 im Duo
zusammen. Ihr Repertoire besteht aus Perlen der Popmusik (u.a. von Sting, den Beatles,
Manfred Mann, Queen) und Eigenkompositionen. Die erste Runde übernahm jedoch zunächst
wie üblich die Southside Jam Houseband
(Green Green Grass of Home, Big Boss Man, Gardenparty, Sea of Love, Humbugging Me)
und vertrieb den zahlreichen ZuschauerInnen schon einmal die letzten Nachwehen eines eventuellen
Sylvesterkaters. |
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Danach kamen unsere aus Delmenhorst angereisten Gäste Hens
Hensen und Detlef Blanke zum Zuge. Mit zwei Stimmen, Bass, Gitarre, Fußpercussion
und diversen Effektpedalen interpretierten sie neben einigen äußerst gelungenen
Eigenkompositionen Songs u.a. von Golden Earing, Queen und Toto und brachten mit einer
spanisch angehauchten Version von "Don´t Let Me Be Misunderstood" die ersten TänzerInnen
in Bewegung. Neben großer instrumenteller Virtuosität und erstklassigen Gesängen
beeindruckten sie mit dem geschickten und geschmackvollen Einsatz diverser Effektgeräte,
mit Hilfe derer sie ihren ohnehin schon opulenten Sound noch etwas andickten. Dieses hohe Maß
an Koordination erstaunte die anwesenden Fachleute, während sich andere von Groove und
Lockerheit der Darbietung einfach mitreißen ließen. Chapeau! |
![]() Hens Hensen an Gesang und Gitarre |
![]() Detlef Blanke an Bass und Gesang |
![]() Gut gelaunt: Hensen & Blanke in Duosetzung |
Nach diesem sehr gelungenen Duoauftritt gab es eine wohlverdiente Pause, die viele zum Luftschnappen
und Getränkeordern nutzten. Beides war auch notwendig, denn trotz der Januarkälte
draußen vor der Tür war es im Inneren des Pindopps aufgrund des guten Besuchs
kuschelig warm und einigermaßen eng, sodass es auch das Bedienungspersonal nicht immer leicht
hatte, Wege durch die Menge zu finden (was jedoch die gute Laune bei allen Beteiligten
keinesfalls beeinträchtigte). Und irgendwie gehören die improvisierten Begleitumstände
zum Southside Jam ja auch dazu.
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![]() Gute Laune auch beim Service |
![]() Jammen mit der Houseband: Ecki, Hens & Detlef |
![]() Pepe, Hens, Marc, Detlef & Arndt |
![]() Hens, Pepe, Detlef & Marc |
![]() Hens, Detlef, Marc & Arndt |
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Im dritten Set kam es dann wie immer zum gemeinsamen Jammen. Grundlage dazu lieferten Songs
aus Pop und Soul wie z.B. "Still Haven´t Found", "Dreadlock Holiday", "Supersticious" oder
"Hard To Handle". Hens und Detlef verteilten großzügig Solos und erfreuten sich
augenscheinlich an den daraus entstehenden "Extended Versions" (das Publikum übrigens
auch). Chrille hielt sich dieses Mal weitestgehend raus und stattdessen lieber am
Tresen oder im Zuschauerraum auf, was er eigenen Worten nach jedoch sehr genoss. Und so waren
am Ende wieder alle glücklich: die Houseband, die musikalischen Gäste und das beste
Publikum der Welt.
alle Fotos dieses Berichts: Martina "Fuchs" Maschke |